Ernährung und Verdauung

Der Magen-Darm-Trakt der Meerschweinchen braucht eine große Menge an rohfaser- und Zellulosehaltiger Nahrung. Mindestens 20% der Nahrung muss aus Rohfaser (Heu) bestehen.
Die Verdauung dieser Nahrung findet hauptsächlich im Blinddarm statt. Dort leben viele Mikroorganismen (einzellige Lebewesen u. Bakterien) die für die Verdauung notwendig sind. Wird diese durch Fütterungsfehler oder Medikamente gestört, kann es zu erheblichen Verdauungsproblemen führen. Der Blinddarmkot, der heller und weicher ist, als der Restliche, wird wieder vom Meerschweinchen aufgenommen. Man nennt ihn auch Vitaminkot.
Der Blinddarmkot enthält vorverdaute Nährstoffe und wichtige Bakterien und Vitamine (Vitamin C und K). Vitamin C kann nicht selbst hergestellt werden und muss über die Nahrung (vor allem rohen Gemüse und Obst) aufgenommen werden. Der Vitamin D  Mangel kommt nur bei sehr schlechter Haltung vor. Dann führt der Mangel, wie bei Menschen, zu Rachitis (Knochenveränderung).Eine abwechslungsreiche Fütterung, Luft und Licht kann dieses verhindern. Das Vitamin E ist wichtig für Wachstum und die Fortpflanzung, ein Mangel kommt bei ausgewogener Fütterung nicht vor. Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung. Bei einem Mangel kommt es zu inneren und äußeren Blutungen bis hin zum Tod. Das Vit. K wird auch im Blindddarmkot gebildet.
Meerschweinchen benötigen tägl. Mind. 10mg Vitamin C pro kg Körpermasse.

Wichtiges zur Fütterung!
Man sollte Meerschweinchen mindestens 3-mal täglich füttern. In der Natur sind Meerschweinchen einen Großteil des Tages damit beschäftigt, Futter zu suchen. Der Verdauungstrakt der Meerschweinchen ist empfindlich und es wäre nicht gut, 1-mal am Tag alles Futter zu Verfügung zu stellen. Man bedenke dies auch, wenn man zum Beispiel übers Wochenende weg ist. Am Morgen immer erst frisches Heu, sollte über Nacht genug Heu zur Verfügung gestanden haben, kann man auch etwas Grünfutter geben. Meerschweinchen würden das Grünfutter immer vorziehen, es wäre für den Magen-Darm-Trakt und Zahnabnutzung fatal. Mittags Grünfutter (Gemüse, Obst oder Gras). Am Abend evtl. etwas Körnerfutter und noch eine Portion Heu. Auf Qualität des Heus achten, Heu als Einstreu reicht nicht aus, es muss immer etwas frisches Heu vorhanden sein. Täglich frisches Trinkwasser und Flasche mit Wasser und Bürste reinigen.

Wertvolle Futterpflanzen aus der Natur
Beifuß, blaue Lucerne, Gänseblümchen, Giersch, Hasenscharte, Huflattich, Indianernessel, Kamille, Kapuzinerkresse, Malve, Melde, Pfefferminze, Purpursonnenhut, Ringelblume, Rotklee, Salbei, Topinambur, Weißklee ( wenig, der bläht), Wiesenscharfgarbe, Ackerschachtelhalm, Gras und Spitzwegerich.

Hölzer/ Zweige aus der Natur
Man kann verschiedene Arten anbieten, sie eignen sich nicht nur zur Abnutzung der Zähne, sonder liefern über die Rinde auch wichtige Spurenelemente und Vitamine sowie Mineralstoffe.
Folgende Sorten eignen sich:
Zweige vom Apfelbaum, Birnenbaum, Buche, Erle, Fichte, Haselnussbaum, Heidelbeerbusch, Johannisbeerbusch, Kiefer, Linde, Pappel, Tannen (Weißtanne und Rottanne). Edeltannen sind Giftig!

recht unverträglich sind: Kirschbaum, Pflaume und andere Steinobstbäume. Eichen und Kastanien nur zu medizinischen Zwecken. Weiden enthalten viel Gerbsäure.
Knabberstangen und Leckerchen mit Zucker und Getreide, Alternativ
Auf diese Dinge sollte man lieber verzichten, sie enthalten viel Zucker und Getreide sowie Stärke. Trockenfutter Meerschweinchen in Wohnungshaltung, die abwechslungsreich ernährt werden, brauchen kein Trockenfutter. Außenhaltung und Tragende oder sich im Wachstum befindende Meeris können 1 Teelöffel pro Tag und Tier bekommen. Das Trockenfutter sollte Getreide- und Melassefrei sein.

Kranke, Zwangsernährte Meerschweinchen und Babys die Mutterlos, aber mit einer Amme ohne Milch ernährt werden müssen:
Kranke, zwangsernährte Meerschweinchen:
Beim Tierarzt oder im Shop, gibt es Critical-Care, Rodicare und Feline Concentration Instant. Oder man bereitet selbst einen Brei zu, der sollte wie folgt aussehen:
Heu und Körnerfutter mahlen, Kamilletee, Haferkleie, Vollkornpaniermehl, Getreideflocken, das vermischt man mit Baby- Gemüsebrei und zerdrücktem Obst und einen Zusatz Vit-Complex.

Mutterlose Baby Meerschweinchen: Als erstes brauchen diese einen Mutterersatz, von dem sie lernen können, die Sozialstruktur und was man so alles fressen kann, wie man aus einer Nippelflasche trinkt u.s.w.. Am besten ist eine Glaspipette, die einen Gummiaufsatz hat oder eine Babyflasche für Tiere.
Erhältlich im Shop. Man bereitet die Milch immer frisch zu, sie besteht aus: HN 25 von Milupa, in der ersten Woche alle 1-2 Stunden, auch Nachts. Sie trinken ca. 1-2 ml pro Mahlzeit. In der 2 Woche, in die Milch etwas Möhren Babybrei und Vitamin C oder ein Multivitaminpräperrat mischen. Die Fütterungsabstände können auf 3-4 Stunden verlängert werden, auch Nachts. Jetzt fressen die kleinen auch schon ordentlich mit. Gewichtskontrolle nicht vergessen! In den ersten Tagen nehmen sie in der Regel nicht zu, sogar etwas ab, nicht abschrecken lassen. In der 3 und 4 Woche reichen 3 Gaben Milchbrei pro Tag.

Frischfutter / Vitamine / Futterzusätze / Kalzium / Kräuter / Blüten / Blätter / Zweige

Ausgewachsene Meerschweinchen benötigen etwa 10-20 mg Vit. C am Tag. Es sollte jedoch unterschieden werden zwischen

  • Wohnungshaltung ca. 10 mg Vit. C / Tag
  • Außenhaltung ca. 16 mg Vit. C / Tag
  • Tragzeit ca. 20-25 mg Vit. C / Tag

Hierzu können Sie aus den Ernährungslisten ihre Futtergaben bestimmen. Frischfutter sollte möglichst 2 x am Tag gefüttert werden. Das vorherige Waschen von Obst bzw. Gemüse ist obligatorisch. Frische Kräuter sollten nur in geringen Mengen gefüttert werden, da diese in der Regel stark Kalziumhaltig sind und somit die Bildung von Harnsteinen begünstigen. Damit sich die Schneidezähne gut abnutzen können, sollte täglich Raufutter in Form von Heu oder Zweigen gereicht werden. Getrocknetes hartes Brot ist auf Grund von versteckten Schimmelsporen eher ungeeignet.
Getrocknete Kräuter, Blüten und Blätter sind besonders gesund, da Vitamin- und Mineralienreich. Gelegentliche Futterzusätze in Form von Sonnenblumenkernen und Leinsamen halten den Folsäurehaushalt im Gleichgewicht (vorbeugend gegen Lippengrind). Je Tier 4 Kerne oder 1 TL pro Woche.
Salzlecksteine oder Kalksteine sind eher nicht zu empfehlen, da den Meerschweinchen bei ausgewogener Ernährung ausreichend Salze und Mineralien zugeführt werden. Ich empfehle eher zu einem Kräuter Lehmstein. Häufig nagen oder lecken die Tiere aus Langeweile an diesen Steinen, was eine Überversorgung zur Folge haben kann und somit das Risiko von Nierenproblemen, Harnsteinbildung oder Organverkalkung erhöhen könnte.

Anmerkung

Ein Futterwechsel bzw. eine Futterumstellung sollte nur langsam und in geringen Mengen erfolgen. Der Darm der Meerschweinchen ist sehr empfindlich und muss sich erst langsam an die Umstellung gewöhnen. Sollten Sie für die Sommerzeit kein Trockenfutter verfüttern, so sollte die Gabe nicht abrupt eingestellt werden, sondern langsam über einen gewissen Zeitraum reduziert werden.
Im Frühjahr bitte darauf achten (bevor die Meeris auf die Wiese kommen oder Gras gefüttert wird) vorab kleine Portionen Grünfutter (wenn noch leichter Frost herrscht)
anbieten (jedoch nicht gefroren).
Andernfalls kann es zu Fehlgärungen und Durchfall kommen.

 


Hier gibt es Informationen und Tabellen zu Futter, Fütterung und Vitaminen, auch als Downloads


Das sind meine Selbstgebauten Gemüsespieße, wer die Anleitung haben möchte, bitte eine Mail schreiben.


Anmerkung für den täglichen Bedarf:

Pro Meerschweinchen kann man ca. 100-150g Gemüse pro Tag rechnen, auf mehrere Mahlzeiten verteilen.
Vitamin C ins Trinkwasser, jeden Tag frisch! Wenig, den bei gesunder Ernährung ist eine zusätzliche Gabe nicht notwendig.
Jeden Tag frisches Heu!
Äste von Haselnuss-Strauch mit Blättern oder siehe Tabelle.
Im Sommer bekommen meine Meeris viel Gras und Kräuter mit Löwenzahn.
Morgens fange ich mit Heu an, stellt man den Meeris aber den ganzen Tag frisches Heu zur Verfügung, dann kann auch frisches Gras morgens gefüttert werden.

Darauf achten, das Gras keinen Frost abbekommen hat, besonders am Anfang der Grassaison.

Meine Meeris bekommen im Sommer kein zusätzliches Trockenfutter, da sie aber auch im Winter in Außenhaltung leben, bekommen sie dann Cavia Crispy mit ca. 1 Teelöffel pro Tier und Tag zusätzlich zur Gemüseration.

Das füttere ich meinen Meeris:

Apfel
Birne
Banane wenig
Staudensellerie
Gurke
Tomate ohne Grün
Möhren mit Grün
Eisbergsalat
Indiviensalat
Paprika ohne Stengel
Fenchel
Erdbeeren mit Strunk
Melone
Kohlrabi mit Blättern
Grünkohl
Chiccoree
Mais mit Blättern

Und was die Saison noch so an verträglichem Futter hergibt.
Was die Süßen noch so alles dürfen, erfahrt ihr in denFuttertabellen


Trockenfutter
In der Industrie gilt Trockenfutter oft als Alleinfuttermittel, das ist es aber nicht!
Viele angebotene Trockenfuttersorten enthalten viel Getreide, welches von den Meeris nur schwer verdaut werden können und zugleich dick machen. Auch enthalten sie oft nicht die richtige Futterzusammenstellung und nicht gemochtes bleibt liegen. Bitte achten Sie auf ein reichhaltiges Frischfutterangebot und täglich frischen Heu. Meerschweinchen brauchen eigentlich nur in Außenhaltung etwas Trockenfutter.

Trockenfuttermischung: Ich bevorzuge 2 Sorten von Trockenfutter
Cavia Crispy (vor Ort auch in 20kg Säcken erhältlich) und Cavia Natura, natürlich gibt es auch ene reihe getreidefreier Sorten.

Die einzelnen getrockneten Kräuter und ihre Wirkungsweisen: 

Haselnussblätter:
- Allgemeine Stärkung und Kräftigung
- Ausscheidungsfunktion der Nieren

Kornblumenblüten:
- als Leckerli

Echinacea:
- Stärkung des Immunsystems
- desinfizierend

Sonnenblumenblüten:
- gegen Fieber

Topinamburkraut:
- lindert Beschwerden der Leber, der Galle und des Magens
- appetithemmende Wirkung

Selleriekraut:
- milde stimmungsaufhellende Wirkung

Grüner Weizen:
- Gesund

Gänseblümchen:
- Stoffwechselanregende Wirkung
- Schmerz und Krampflösend
- fördert die Wundheilung
- bei Entzündung der Haut

Ringelblume:
- Heilung bei Wunden
- bei Blutergüssen
- bei Ekzemen
- bei Gallenleiden
- bei Geschwüre
- bei Lymphknotenschwellung
- bei Entzündungen
- bei Pilzerkrankungen
- bei schlecht heilenden Wunden
- wirkt beruhigend

Salbei:
- bei Blähungen
- bei Darmentzündungen
- bei Halsentzündungen
- bei Magen und Darm Beschwerden
- bei Zahnfleischerkrankungen
- gegen Schmerzen
- bei Durchfall

Basilikum:
- wirkt beruhigend
- fiebersenkend
- krampflösend
- Verdauungsfördernde Wirkung

Schafgarbe:
- Appetitlosigkeit
- Blasen und Nieren Probleme
- Durchfall
- Eierstockentzündung
- Gallenkoliken
- gegen Blähungen
- bei Geschwüren und Ödeme
- Schleimhautentzündung
- Schürf und Stichwunden
- Wundbehandlung und Wundheilung

Spitzwegerichkraut:
- Asthma
- Durchfall
- Bronchitis
- Entzündungen im Mund und Rachenraum
- Erkältungen und Husten
- Lungenschwäche
- Magenkrämpfe
- Quetschungen
- steigert die Abwehrkräfte
- Wunden und Wundheilung
- Nieren und Blasenproblemen

Malvenblüten:
- Bronchitis
- Drüsenschwellung
- Ekzeme und Entzündungen
- Mund und Rachenentzündung
- Kehlkopfentzündung
- Lungenproblemen
- Magen und Darm Schleimhaut-Entzündung

Melisse:
- Bakterien hemmend
- bei Blähungen
- Appetitanregend
- Herpes
- Schmerzen
- Pilz hemmend
- Stress
- Verdauungsfördernd
- bei Zahnschmerzen
- Krampfstillend

Petersilie:
- bei Blähungen
- Blase und Nierenleiden
- Eisenmangel
- Diabetes
- Entzündungen
- Harnwegsentzündungen
- Herpes
- Kopfläuse
- Leberleiden
- Nierengries
- Ohrenschmerzen
- Verdauungsstörend
- Wehenfördernd

Pfefferminze:
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Darmkoliken
- Durchfall
- Erkältungen
- Gallenbeschwerden
- Keimtötend

Hagebutte:
- Bronchitis
- chronische Blasen und Nierenentzündung
- Entzündungshemmend bei Wunden
- hoher Vit. C Gehalt
- fördert die Immunkörperbildung
- stärkt Abwehrkräfte

Kamille:
- Abszesse
- Bauchweh
- Blähungen
- Durchfall
- Ekzeme
- Entzündungen im Mund und Rachen
- Hautleiden
- Husten
- Koliken
- Magen-darm Problemen
- Wundheilung
- Atemwegsbeschwerden

Löwenzahn:
- Appetitanregend
- chronische Gelenkerkrankung
- Hautleiden
- Leber und Galle
- Nierensteine
- Stärkung des Zahnschmelzes
- Wassersucht

Brennessel:
- Blutreinigend
- Blutbildung
- Harntreibend
- Harnwegserkrankung
- Schleimlösend
- Stoffwechselanregend
- hoher Vit. C Gehalt

Dill:
- Appetitanregend
- bei nervösem magen
- beruhigt die Verdauungsorgane
- Entzündungshemmend
- Krampflösend
- bei Blähungen
- bei Magenbeschwerden

Fenchel:
- Bindehautentzündung
- Blähungen
- Bronchitis
- Husten
- Lidrandentzündung
- Magen und Darm Problemen

Grüner Hafer:
- Beruhigungsmittel
- Durchfall
- Ekzeme
- Erschöpfung
- Stoffwechsel Störungen
- Hauterkrankungen
- Nervosität
- Nieren und Blasenproblemen

Man kann die Kräuter auch variieren, nicht alle nehmen oder sich einfach fertige Mischungen, z.B. von JR Farm kaufen und diese dann untermischen. Oder Sie überlegen sich eigene leckere und bekömmliche Mischungen!

 

Es folgt eine Tabelle mit Gemüse ........

Tabelle über Gemüsesorten

mg pro 100g

Gemüse

Erklärungen 

Vitamin C

Aubergine

nur reife Früchte verfüttern, ohne Grün

5

Blattspinat

hoher Oxalsäuregehalt, wenig füttern

50

Broccoli

hoher Oxalsäuregehalt, stärkt Abwehrkräfte, Wintergemüse

110

Chicoree

wird gerne genommen

10

Chinakohl

Kohl wenig füttern, bläht

35

Eisbergsalat

wenig füttern, oft hoher Nitratgehalt

3,9

Endivien

hoher Gehalt an Mineralstoffen, Kalium, Phosphor, Kalzium, Eisen und Vit. A,B und C, enthält Inulin, wirkt galle- und harntreibend und appetitanregend

10

Feldsalat

Salat wenig

30

Fenchelknollen

gut bei Verdauungsproblemen, hoher Vitamin und Mineralien Anteil

93

Grünkohl

gesundes Wintergemüse, langsam dran gewöhnen, Vit. U. Mineralien

110

Gurken

kleine Mengen

10

Kohlrabi

kleine Mengen mit gewaschenen Blättern, Achtung Kohlgewächs

64

Kopfsalat

wenig Salat

14

Kürbis

nach Geschmack, mögen nicht alle

18

Mangold

hoher Oxalsäureanteil, wenig Füttern

35

Möhren

das Grün von den Möhren ist Kalziumhaltig, hier wenig, Möhren mehr

7

Pastinaken

keine Ahnung, nichts gefunden

17

Paprika rot

der Strunk enthält Solanin, den entfernen.

150

Paprika gelb

der Strunk enthält Solanin, den entfernen.

294

Paprika grün

der Strunk enthält Solanin, den entfernen.

192

Pertersilienwurzel

keine Ahnung, nichts gefunden

41

Pilze

nur Champignons in geringen Mengen

0

Radieschenblätter

nur die Blätter verfüttern

0

Rote Beete

hoher Oxalsäuregehalt, nur in geringen Mengen, Urin u.Kot Verfärbung

5

Sellerie Knollen

dürfen Komplett gefüttert werden, aber gewaschen

9

Stangensellerie

dürfen Komplett gefüttert werden, aber gewaschen

9

Spargel

stark Harntreibend, wenig füttern

21

Spinat frisch

hoher Oxalsäuregehalt, wenig füttern

50

Steckrübe

Vitaminhaltiges Wintergemüse, sehr gut

38

Stielmus

keine Ahnung, nichts gefunden

130

Tomaten

Grün abmachen, wenig füttern, sonst Durchfall

22

Topinambur

Komplett verfüttern

4

Zucchini

keine Ahnung, nichts gefunden, meine mögen sie nicht!

16

Zuckermais Kolben

sind Lecker, mit Blättern, machen aber dick

12

Hier eine Auflistung von unverträglichen Gemüsesorten:
Zwiebelgewächse: Porree, Zwiebeln und Schnittlauch führen zu starken Blähungen und sind zu scharf, Giftig!
Viele Kohlarten: Weißkohl, Rotkohl und Rosenkohl führen zu Blähungen und Durchfall.
Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen und Erbsen können roh zu Blähungen führen, frische Süßerbsenschoten sind aber verträglich. 
Kartoffeln enthalten zu viel Stärke, gekochte gehen, aber wenig.
Rhabarber und Rettich sind unverträglich.

Es folgt eine Tabelle mit Obst......

Tabelle über Obstsorten

mg pro 100g

Obst

Erklärungen , Obst nur 3x in der Woche in kleinen Mengen füttern

Vitamin C

Äpfel

Kerne entfernen (Blausäure)

10

Bananen

Zuckerhaltig, nur kleine Mengen

11

Birnen

wenig füttern, zu Zuckerhaltig

5

Erdbeeren

Blätter können mit verfüttert werden

60

Hagebutten

als Leckerbissen, frisch und getrocknet

257

Kiwi

starke Fruchtsäure, eher selten ein Stück geben

80

Mandarinen

starke Fruchtsäure, eher selten ein Stück geben

30

Wassermelone

Süße Frucht, eher wenig, sie lieben es aber

6

Orangen

starke Fruchtsäure, eher selten ein Stück geben

50

Weintrauben

enthält viel Gerbsäure, eher wenig geben, ohne Kerne

4

Zuckermelone

Süße Frucht, eher wenig, sie lieben es aber

30

Hier eine Auflistung von unverträglichen Obstsorten:
Alles was es an Steinobst gibt, z.B. Kirschen. Exotische Früchte wie Papaya. Avocadosorten, viele Sorten sind sogar Giftig!
Diese Obstsorten können zu schweren Verdauungsstörungen führen.


Es folgt eine Tabelle mit Kräutern, Blätter und Blüten....

Tabelle über Kräuter, Blätter und Blüten

mg pro 100g frisch/getr.

Kräuter, Blätter, Blüten

Erklärungen 

Vitamin C      

Basilikum

 

61/11

Brennesselkraut getrocknet

Immer erst trocknen, für den Winter 6 Wochen trocknen

377

Brombeerblätter

nur getrocknet

?

Dill

Appetitanregend, lindert Blähungen, Milchfördernd

50/116

Echinacea

Abwehrkräfte

?

Gänseblümchen

guter Heilungsprozess bei Lungenkrankheiten

87

Giersch

 

201

Gras

 

114

Grüner Hafer

Leckerli

?

Haselnussblätter

werden gerne genommen

?

Hirtentäschelkraut

wirkt Wehenfördernd, Blutstillend

?

Johannisbeerblätter

 

?

Kamille

Als Tee oder frisch, Atemwegs-oder Verdauungsbeschwerden

?

Kornblumenblüten

 

?

Löwenzahnwurzel m. Kraut

Appetitanregend

30/82

Luzerne

selten füttern, Kalziumanteil sehr hoch, sonst Organschäden

?

Wilde frische Malve

 

178

Melisse, Zitronenmelisse

krampfstillend, bei Blähungen

45/126

Petersilie

bei Magen-Darm Problemen, Wehenfördernd, Harntreibend

160/72

Pfefferminzblätter

krampfstillend, bei Blähungen, Verstopfung

45

Ringelblumenblüten

wirkt beruhigend

?

Salbei

gegen Schmerzen, bei Durchfall

?

Sauerampferkraut

stark Oxalsäurehaltig

3

Schafgarbe

bei Appetitlosigkeit, Blasen und Nierenproblemen

?

Sonnenblumenblüten

 

?

Spitzwegerrichkraut

Bei Erkältungen, Nieren und Blasenproblemen

?

Vogelmiere

 

89


Tabellen zum Downloaden unter Download

Giftige Pflanzen:

Agave, Aloe Vera (unbehandelt), Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bambus (es gibt ungiftige Bambusarten, da es aber auch giftige Arten gibt, haben wir den Bambus nun hier eingeordnet), Bärenklau, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Gartenwicken, Geranien, Ginster, Glücksbambus (Dracaena), Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.

Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig.



Als Tipp:
Im Shop von Cavivita findet ihr nützliches Zubehör und Futter
Falls ihr nicht wisst, wie die einzelnen Giftpflanzen aussehen und was sie für eine Wirkung haben, schaut unter www.giftpflanzen.ch

Andere Pflanzen, z.B., wenn ihr nicht wisst, wie die Gräser oder Kräuter aus der Natur aussehen, schaut unter http://de.wikipedia.org

Weiteres Wissenswertes findet ihr unter der Seite
www.the-golden-nuggets-de unter Ernährung



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